Im Kampf gegen die Langfinger

Gerade in der dunklen Jahreszeit sind immer wieder Einbrecher unterwegs. Doch die Bürger können sich wirksam schützen, wie die Kriminalhauptkommissare Josef Bronner und Bernd Hoffmann bei unserem Vortrag vor 100 Besuchern in der Josef-Merz-Halle auf unsere Einladung wussten.

Einbrecher arbeiten heutzutage schnell, geräuschlos und zielstrebig, wusste Josef Bronner. Sie hätten es fast ausschließlich auf Geld und Schmuck abgesehen. Mit Schraubenziehern ausgerüstet, gelangen sie zumeist über rückwärtige, ebenerdige Fenster in die Wohnung. Ein solches kann in acht Sekunden aufgehebelt werden, ohne den Griff zu betätigen.

Bronner riet daher zu Fenstern mit einbruchshemmenden Beschlägen, die bei einem Neubau etwa 15 Prozent mehr kosten als normale Fenster. Die Beschläge können aber auch nachträglich eingebaut werden. Bei Türen empfahl der Kommissar ein einbruchshemmendes Schließblech, um so die Schwachstellen zu sichern. Lichtschächte sollten gegen Anheben gesichert werden und auch Garagen sollten während der Gartenarbeit geschlossen bleiben. Zudem riet Bronner Wohnungseigentümern dazu, Fenster nie gekippt zu lassen, bei Abwesenheit ein Licht brennen zu lassen und die Haustüre immer abzuschließen. Ansonsten sei man auch versicherungsrechtlich nicht geschützt. Vor Baumaßnahmen kann man sich an die Beratungsstelle der Polizei wenden und sich dort unentgeltlich beraten lassen.

Seit 2014 gebe es im Übrigen eine KfW-Förderung für den Einbau einbruchhemmender Produkte. Über diese informierte unser Mitarbeiter, Tobias Wernz im Detail.
Jens Kossian und Helmut Maier von der R+V Versicherung informierten über die versicherungstechnischen Aspekte.

 

Jens Kossian und Helmut Maier von der R+V Versicherung

Vorstand Ralf Bantle, Kriminalhauptkommissar Josef Bronner und Vorstand Markus Hezel